"Can you hear me"
Der Mädchenchor der Lübecker Knabenkantorei präsentiert sein Sommerprogrammmehr...
NachtKlänge II
Sonnabend, 17. August, 22 Uhr, St. Marien

Die Männerstimmen der Lübecker Knabenkantorei, Marienkantor Michael D. Müller, Marienorganist Johannes Unger und Percussionist Peter Kaiser gestalten mit Gregorianischen Gesängen und Improvisationenmehr...

Johannespassion in St. Marien

© Silz&Silz Lübeck



Die 1724 in Leipzig uraufgeführte Johannespassion aus der Feder des Thomaskantors Johann Sebastian Bach stellt einen Höhepunkt in der Entwicklung der musikalischen Bearbeitungen der biblischen Passionstexte da. Schon in der mittelalterlichen Kirche war während der Passionswoche der Vortrag über das Leiden und Sterben Jesu Christi in die Liturgie eingebunden. Um die Bedeutung dessen hervorzuheben, wurde der Text jedoch nicht nur verlesen, sondern man begann im fünften Jahrhundert damit, ihn singend vorzutragen. Dies war natürlich noch weit entfernt von der heute gewohnten Praxis. Denn nur eine Person, in der Regel der Priester, rezitierte den Evangelien-Text auf einem sogenannten Rezitationston. Erst einige Jahrhunderte später sind Entwicklungen dieser ursprünglichen Praxis so weit gediehen gewesen , dass man den gesungenen, unbegleiteten Vortrag auf wenige Rollen verteilte – meist ein Erzähler und Christus. Und auch die Menschengruppen, wie das Volk oder die Hohenpriester, stellte man als singende Gruppe dar. Heute werden diese Teile zum Einen von Instrumenten getragen, zum Anderen von verschiedenen freien musikalischen Teilen eingerahmt. Arien und Choräle betrachten das Geschehen und bieten Raum, über die Passionsdarstellung nachzudenken.
Außerdem ist der Bestimmungsort für eine Passion, auch wenn sie, wie bei Bach, ausdrücklich für den Gottesdienst bestimmt war, nicht mehr ausschließlich auf den liturgischen Gebrauch begrenzt. Und nicht einmal mehr das kirchliche Gebäude ist für eine Passionsmusik-Aufführung obligatorisch.

Verteilt auf fünf durch ein Orchester begleitete Solisten und einen Chor erklingt am Karfreitag, 29. März 2013, im Hochchor der Marienkirche in Lübeck die Johannespassion von Johann Sebastian Bach. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Und auch der öffentlichen Generalprobe am Gründonnerstag, 28. März, um 19 Uhr, können Interessierte beiwohnen.
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen in Lübeck. Vorbestellungen werden auch hier, unter Tickets, angenommen. Nutzer der LN-Card erhalten im Vorverkauf im LN-Pressehaus und an der Konzertkasse im Hause Weiland einen Nachlass von 10 Prozent auf den Kartengrundpreis.

Als Solisten werden Zsuzsa Bereznai – Sopran, Irene Schneider – Alt, Goetz Phillip Körner – Tenor/Evangelist, Jan-Hendrik Jensch – Bass und Andreas Kruppa – Christusworte, zu hören sein. Die beiden Teile des Werkes wird Marienpastor Robert Pfeifer mit geistlichen Worten zur Passion verbinden.

J.S. Bach: Johannespassion
Karfreitag, 29. März 2013, 19 Uhr
Gründonnerstag, 28. März, 19 Uhr (Generalprobe)

Karten:
I. Preisgruppe 40 Euro, ermäßigt 30 Euro,
II. Preisgruppe 35/25 Euro,
III. Preisgruppe 30/20 Euro
Generalprobe (unnummeriert) 15/10 Euro.

Mit LN-Card 10 % Ermäßigung auf den Kartengrundpreis im LN-Pressehaus und an der Konzertkasse Weiland.

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